Bekleidung Made in Marokko: harte Arbeit für die Öffentliche Hand
Südwind macht auf Arbeitsrechtsverletzungen in der marokkanischen Bekleidungsindustrie und Verantwortung der öffentlichen Hand aufmerksam.
Wien, 26.01.2012. Seit den späten 1980er Jahren hat sich Marokko zu einem wichtigen Zentrum der Textil- und Bekleidungsindustrie für den europäischen Markt entwickelt. Produziert wird unter anderem für bekannte Mode-Marken wie Mango oder Zara, aber auch Arbeitsbekleidung, die von europäischen Städten, Gemeinden und Institutionen eingekauft wird. Mittlerweile ist die Bekleidungsindustrie Marokkos wichtigster Industriezweig und schafft viele Arbeitsplätze. Doch die Arbeitsbedingungen sind besonders hart, wie ein aktueller Bericht von der Clean Clothes Kampagne und dem marokkanischen Verein Attawasol belegt, der heute bei einem Pressegespräch in Wien präsentiert wurde.
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Jan. 25, 2012, 14:41:47
Christina Schröder
"Ride for a Change" für eine faire Produktion von Snow-, Skate- und Surf Bekleidung
Wien, 24.11.2011. Zum Start der Wintersaison und wenn das Weihnachtsgeschäft beginnt, steigt der Umsatz von Markenfirmen, die sogenannte Boarderwear produzieren. Unternehmen wie Billabong, Ripcurl oder Nitro produzieren Funktionskleidung für Boardersportarten ebenso wie urbane Freizeit-Kleidung. Die Marken werben mit coolem Lifestyle und Freizeitvergnügen. Doch der Spaß endet bei den strukturell schlechten Arbeitsbedingungen in Produktionsländern wie China, Indien oder Vietnam, wo die Menschen oft unter gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen für Hungerlöhne bis zu 16 Stunden am Tag arbeiten, wie die Clean Clothes Kampagne (CCK) heute bei einem Pressegespräch in Wien berichtete.
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Nov. 22, 2011, 13:20:49
Heike Hochhauser
Kampagnenerfolg: New Yorker und Orsay verzichten auf Sandstrahltechnik
Nachdem die Clean Clothes Kampagne im April bekannt gemacht hat, dass Jeanshersteller bei der Produktion mit der Sandstrahltechnik die Gesundheit von türkischen ArbeiterInnen massiv gefährden, teilten New Yorker und Orsay der Clean Clothes Kampagne nun mit, dass sie auf diese Technik verzichten wollen.
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Juni 20, 2011, 07:49:36
Christina Schröder
1. Mai - Existenzsichernde Löhne für alle!
Wien, 30.04.2011 - Ein Lohn, der einen angemessenen Lebensunterhalt sichert, ist ein Menschenrecht, das den meisten ArbeiterInnen in der Bekleidungsindustrie verwehrt wird. Am 1. Mai fordern daher ArbeiterInnen in der asiatischen Bekleidungsindustrie die Zahlung von existenzsichernden Löhnen. Die Clean Clothes Kampagne unterstützt die Forderung der Asia Floor Wage Alliance nach einem asiatischen Grundlohn, der ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.
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April 28, 2011, 16:11:38
Heike Hochhauser
Killer Jeans: noch kein Ende in Sicht
06.04.2011, Wien. Um Jeans einen modisch abgenutzten Look zu verleihen, wenden Bekleidungsunternehmen noch immer die so genannte Sandstrahltechnik an und riskieren damit die Gesundheit der ArbeiterInnen. Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April veröffentlicht die Clean Clothes Kampagne eine Liste für KonsumentInnen, die zeigt, wie sich Markenfirmen zur Sandstrahltechnik positionieren und fordert von ihnen mit einer Online-Protestaktion einen Verzicht auf diesen tödlichen Modetrend.
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April 5, 2011, 17:38:24
Michaela Königshofer
Todschicke Jeans kosten Menschenleben
Clean Clothes Kampagne ruft zum Boykott von sandgestrahlten Jeans auf. Tausende
ArbeiterInnen leiden durch diesen Modetrend an der unheilbaren Lungenkrankheit Silikose.
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Nov. 26, 2010, 12:03:49
Heike Hochhauser
Clean Clothes - Firmen Check: Was tun Markenfirmen für faire Arbeitsbedingungen?
Wien, 19.11.2010 - Kleidung wird oft von überarbeiteten, unterbezahlten Frauen in Südostasien produziert. Was Markenfirmen dagegen tun, dass ArbeiterInnen in den Zulieferbetrieben ausgebeutet werden, hat die Clean Clothes Kampagne (CCK) in einer umfangreichen Unternehmensbefragung erhoben: 57 Unternehmen wurden befragt und die gesammelten Daten in Unternehmensprofilen dargestellt. Die Ergebnisse sind ab heute auf der neuen CCK-Website abrufbar. Unternehmen von H&M, über Diesel bis Jack Wolfskin wurden in Kategorien von "Fortgeschritten" bis "Verweigerer" eingeteilt.
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Nov. 19, 2010, 10:36:58
Fabian Lehner
Discover Fairness! Outdoor-Branche auf dem Prüfstand
04.10.2010, Innsbruck - Outdoor-Sportarten und die dazu passende Funktionskleidung erleben einen neuen Boom. Dieser Trend war Anlass für die Clean Clothes Kampagne (CCK) genauer hinzusehen und zu erheben, wer die Gipfelstürmer sind, die zu ihrer sozialen Unternehmensverantwortung stehen, und wer die Trödler der Outdoor-Branche sind. Bei Straßenaktionen in Innsbruck, Salzburg, Linz, Graz und Wien fordern AktivistInnen faire Arbeitsbedingungen in der Outdoor-Branche.
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Nov. 9, 2010, 15:11:18
Heike Hochhauser