Termine     Bestellung     Presse     Kontakt
Clean Clothes Logo

Existenzsichernder Lohn ist ein Menschenrecht

Dieses Menschenrecht wird den meisten ArbeiterInnen in der Bekleidungsindustrie aber vorenthalten. Löhne unter dem Existenzminimum sind die Regel.





Wo liegt das Problem?

Ein existenzsichernder Lohn deckt die Ausgaben, die Familien für ein menschenwürdiges Leben benötigen: Nahrung, Unterkunft, Kinderbetreuung, Bildung & Gesundheitsversorgung. Im Widerspruch hierzu steht aber die momentane Bezahlung in der Bekleidungsindustrie; Unterernährung, Mangel an sauberem Trinkwasser und menschenunwürdige Unterkünfte sind die Folgen.

Üblicherweise wird unsere Kleidung von überarbeiteten, unterbezahlten Frauen in schlechtem Gesundheitszustand produziert, die bestraft werden, wenn sie sich über ihre Arbeitsverhältnisse beschweren und sich nebenbei noch um die Ernährung und das Wohlergehen ihrer Familien kümmern müssen. Selbstverständlich ist die Lebenserhaltung in Ländern wie China, Bangladesch, oder Indonesien, wo der Großteil der Bekleidung produziert wird, geringer als in Europa. Aber Menschen müssen immer noch genug verdienen, um ein würdiges Auskommen zu finden, was derzeit einfach nicht der Fall ist.

Wer kann etwas verändern?

Die Unternehmen haben Verantwortung gegenüber den ArbeiterInnen, die die von ihnen verkaufte Kleidung produzieren, dass diesen existenzsichernde Löhne gezahlt werden. Jeder Cent weniger bedeutet von deren Hunger und Armut zu profitieren. Natürlich müssen auch Regierungen ihren Teil beitragen, aber ohne die riesigen Verkäufer, die an der Spitze der Bekleidungsindustrie stehen, in die Pflicht zu nehmen, werden die ArbeiterInnen keine gerechten Löhne erhalten.

Manche Unternehmen werden antworten, dass es nicht möglich wäre, herauszufinden wie hoch existenzsichernde Löhne wären. Diese Aussage weist die Clean Clothes Kampagne aufs schärfste zurück. In Asien, wo der Großteil der weltweiten Kleidungsproduktion stattfindet, gibt es eine wachsende Vernetzung von lokalen Organisationen, die bereits konkrete Vorschläge für einen Asienweiten Grundlohn auf den Tisch gelegt haben. Die großen Verkäufer haben jetzt die Möglichkeit, ein echtes Bekenntnis zur Beendigung von Armut abzulegen, indem sie mit der „Asia Floor Wage Alliance“ (Allianz für einen asiatischen Grundlohn) zusammenarbeiten und konkrete Schritte unternehmen, um existenzsichernde Löhne zu bezahlen.

Online Protest!

Wir informieren Sie bei akuten Arbeitsrechtsverletzungen.


Take Action Now!

[Bangladesch 2010] ArbeitsrechtlerInnen fürchten um ihre Sicherheit


Take Action Now!

[Bangladesch 2010] Mangelnde Sicherheitskontrollen: 21 Tote nach Brand bei H&M-Zulieferbetrieb. Blockierte Notausgänge versperren ArbeiterInnen den Fluchtweg.


Take Action Now!

[Thailand/Philippinen 2009] Kein Triumph für Arbeitsrechte: Zulieferbetriebe des Dessous-Herstellers Triumph entlassen 3660 ArbeiterInnen - vor allem in Betrieben mit Gewerkschaften!


Take Action Now!

Unterstützen Sie die Forderungen der CCK und I SHOP FAIR für mehr soziale Verantwortung und schicken Sie eine elektronische Karte an Lidl.
Elektronische Karte


Take Action Now!

[Türkei 2009] IKEA lässt Bettwäsche in der Türkei produzieren. Vier Menschen sind bereits bei arbeitsbedingten Unfällen im türkischen Zulieferbetrieb ums Leben gekommen. Gewerkschaftsaktivitäten werden unterbunden.
NA DANN GUTE NACHT!

gefördert durch Österreichische Entwicklungszusammenarbeit