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Triumph leugnet Diskrimnierung - die CCK antwortet!

Triumph International leugnet in einem Antwortschreiben an Online-ProtesterInnen Gewerkschaftsdiskrimnierung. Die Clean Clothes Kampagne nimmt dazu Stellung!

Wieder einmal gingen innerhalb weniger Tage hunderte von Protest-Mails - tausende weltweit - von Online-ProtesterInnen an Triumph. An all diejenigen, die an Triumph ein Protest-Mail geschickt haben: Danke!
Als Antwort darauf leugnet Triumph – wie so oft üblich - die Gewerkschaftsdiskriminierung.

Mehr Informationen zum Fall.
Schreiben Sie ein Protest-Mail an Triumph International.

Die Clean Clothes Kampagne antwortet Triumph
Das Unternehmen hat ArbeiterInnen in gewerkschaftlich organisierten Abteilungen und Fabriken entlassen, während es gleichzeitig die Produktion in Fabriken ohne Gewerkschaften ausbaut. Außerdem hat es sich geweigert in offene und faire Verhandlungen mit den Gewerkschaften in Thailand und den Philippinen zu treten – entgegen seines eigenen Verhaltenskodex.

Die Clean Clothes Kampagne ist sich selbstverständlich bewusst, dass in diesen finanziell schwierigen Zeiten sich ändernde Geschäftsbedingungen und Rezession zu Einsparungen und sogar Fabrikschließungen führen können. Doch wir möchten betonen: Wenn Einsparungen und Fabrikschließungen nötig sind, muss es in Abstimmung mit den bestehenden internationalen Instrumenten, wie den OECD-Richtlinien und der ILO-Konvention 158 sowie dem eigenen Verhaltenskodex des Unternehmens durchgeführt werden. Leider hat Triumph das nicht getan.

Triumph verstößt gegen ILO-Konvention
Beide Gewerkschaften in Thailand und den Philippinen haben berichtet, dass sie keine gerechte Chance für Verhandlungen bekommen haben und, dass sie keinen Zugang zu den kompletten Informationen bezüglich der drastischen Einsparungsmaßnahmen von Triumph International hatten.
Es reicht nicht aus “Diskussionen mit den Gewerkschaften zu beginnen”, wenn die Kündigungen schon öffentlich bekannt gegeben wurden – so wie das Triumph International getan hat. Selbst, wenn das zwei Monate vor dem tatsächlichen Datum der Entlassungen geschieht. Im Gegenteil: Offene und faire Verhandlungen mit den Gewerkschaften sollten vor der Durchführung solch massiver Einsparungsmaßnahmen und sicherlich vor einer öffentlichen Ankündigung von Massenkündigungen geführt werden.

Triumph trägt Verantwortung
Außerdem glaubt die Clean Clothes Kampagne, dass Triumph Verantwortung für die Entwicklung in der Worldwell Garment Company trägt. Von unseren PartnerInnen vor Ort wissen wir, dass Triumph ein wichtiger Kunde war – und der letzte Kunde, der dort Ware bestellt hat. Die letzte Lieferung an Triumph wurde genau vor der Schließung der Fabrik vorgenommen.

Die Clean Clothes Kampagne fordert Triumph auf, in das Vorgehen des Managements vor Ort einzuschreiten und sich auf tatsächliche Verhandlungen mit der Gewerkschaft einzulassen.
Wir fordern auch weiterhin, dass Triumph

  • die relevanten Informationen, die zur Entscheidung des Personalabbaus in den Fabriken geführt haben, für die Gewerkschaften in Thailand und den Philippinen zugänglich macht, sowie
  • den Planungsprozess für die Umstrukturierungen in Übereinstimmung mit dem aktuellen Kollektivvertragsabkommen, den ILO-Konventionen und den OECD-Richtlinien für Multinationale Unternehmen gemeinsam mit Gewerkschaften erneut startet und in eine offene, transparente und faire Verhandlung mit den Gewerkschaften tritt.
Gerne können alle Online-ProtesterInnen diese Informationen verwenden, um Triumph zu antworten.

Mehr Informationen zum Fall.
Schreiben Sie ein Protest-Mail an Triumph International.

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