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Ride for a change - Für faire Produktion von Boarderwear!

Extrem lange Arbeitszeiten und Löhne, die nicht zum Überleben reichen, gehören zum Alltag der NäherInnen in den Produktionsländern für Snow-, Skate- und Surfbekleidung, wie z.B. China, Vietnam und Indien. Unregelmäßigkeiten bei Lohnauszahlungen verschärfen die schlechte Einkommenssituation der ArbeiterInnen zusätzlich. Treten die Menschen für ihre Rechte ein, riskieren sie ihren Arbeitsplatz. Gewerkschaftliche Organisation wird vielfach im Keim erstickt.

Mangelnde Transparenz
Snow-, Skate- und Surf-Unternehmen haben bisher nur wenig unternommen, um Missständen in ihren Zulieferbetrieben vorzubeugen. Eine Befragung der Clean Clothes Kampagne von 10 Markenfirmen hat klar gezeigt, dass es an wirkungsvollen Maßnahmen und Transparenz mangelt, um faire Arbeitsbedingungen zu gewährleisten:

  • 10 von 10 befragten Unternehmen haben der CCK keine Auskunft darüber gegeben, ob und welche Maßnahmen sie gegen Verletzungen von Arbeits- und Menschenrechten treffen.
  • 6 von 10 befragten Unternehmen verfügen über keinen Verhaltenskodex.
  • 10 von 10 befragten Unternehmen legen ihre Produktionsstandorte nicht offen.

Fordern auch Sie von Billabong, Burton, Carhartt, DC, Etnies, Nikita, Nitro, O’Neill, Quiksilver und Ripcurl, dass sie Maßnahmen zur Vorbeugung von Missständen in ihren Zulieferbetrieben treffen und die Ergebnisse transparent machen!

  • Die CCK-Studie, inklusive Firmenprofilen der 10 Unternehmen gibt es hier zum Download.
  • Die Firmenprofile der Unternehmen können Sie im Firmen Check nachlesen.
  • Versuchen Sie sich auch im Ride for a Change Facebook-Spiel und machen Sie Ihr Statement für faire Arbeitsbedingungen!

Diese E-Mail-Petition ergeht an folgende Unternehmen:
Billabong, Burton, Carhartt, DC, Etnies, Nikita, Nitro, O’Neill, Quiksilver, Ripcurl

Sollten Sie dem Protestschreiben etwas hinzufügen oder es kürzen wollen, klicken Sie einfach in das Formular, um es zu verändern. Das E-Mail wird weiters an rideforchange@suedwind.at gesendet, um die gesammelten E-Mail Petitionen gemeinsam mit den gesammelten Petitionskarten an die Markenfirmen zu übergeben.

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Zum vergrößern und für mehr Details bitte auf das Bild klicken!

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Thailand: Menschenrechtsaktivist zu Unrecht verhaftet

[Thailand 2011] Der thailändische Menschenrechtsaktivist und Journalist Somyot Pruksakaemsuk wurde am 30. April bereits zum zweiten Mal aufgrund angeblicher Königsbeleidigung, „lèse majesté“, verhaftet. Der Strafrahmen der Anklage beträgt bis zu 15 Jahre Haft.
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Dolce & Gabbana: Verbot von Killer Jeans

[Wien] Das Sandstrahlen von Jeans hat fatale Auswirkungen auf die Gesundheit der ArbeiterInnen. Trotzdem weigern sich noch immer einige Markenfirmen auf diese Methode zu verzichten
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H&M, Zara & Gap - Unterstützung für entlassene kambodschanische ArbeiterInnen

[Kambodscha 2011] Im September letzten Jahres legten die ArbeiterInnen ihre Arbeit nieder, um die Gewerkschaften in ihren Verhandlungen zu Mindestlöhnen zu unterstützen. Sie wurden daraufhin von ihren ArbeitgeberInnen entlassen. Alle Bemühungen eine Wiedereinstellung zu erreichen waren erfolglos.
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