Der Eintritt in die Fair Wear Foundation im Oktober 2008 hat die CSR-Tätigkeit im Unternehmen ausgebaut. Die MitarbeiterInnen im Unternehmen wurden frühzeitig über die Mitgliedschaft in der FWF und deren Konsequenzen informiert. MitarbeiterInnen in zentralen Positionen sind für CSR-Aufgaben verantwortlich und haben laut der FWF einen guten Überblick darüber, welche Verbesserungen in der Kodexumsetzung noch ausstehen. Zudem besteht eine wertvolle Zusammenarbeit mit der Firma Mammut: Ein gemeinsamer Produzent wird in Zusammenarbeit auditiert. Außerdem werden für diesen Lieferanten in Zusammenarbeit ein Corrective Action Plan erstellt und Trainings durchgeführt. Mit dem Arbeitsverhaltenskodex der FWF verpflichtet sich Odlo einem der weitestreichenden Kodizes auf dem Markt und kommt damit den Forderungen der CCK nach einem effektiven und transparenten Umgang mit dem Thema Unternehmensverantwortung nach.
Neuste Entwicklung seit der Veröffentlichung der Firmenporträts:
Aktuelle Informationen zu den Aktivitäten von Oldo für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben finden Sie im Management-System-Audit-Bericht der Fair Wear Foundation (September 2010) sowie im Sozialbericht 2010 der Firma.
Odlo hat den Fragebogen der CCK beantwortet und einige detaillierte zusätzliche Informationen und Dokumente geliefert. Das Unternehmen ist transparent im Hinblick auf Umsätze und Unternehmensstruktur. Odlo veröffentlicht jedoch keine Profite. Produktionsländer werden genannt, über die Struktur der Zulieferkette wird informiert. Außerdem wurde ein CSR-/Nachhaltigkeitsbericht von 2009 geliefert. Auf der Unternehmenswebseite kann der aktuelle CSR-Bericht eingesehen werden, der auch den Odlo Code of Conduct enthält. Der Verhaltenskodex von Odlo ist in Zusammenarbeit mit der Fair Wear Foundation (FWF) schon in einige Landessprachen der Produktionsländer übersetzt worden. Ende 2010 soll der Verhaltenskodex in allen Sprachen vorliegen.
Der Kodex verweist auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und verlangt, dass alle relevanten lokalen Arbeitsgesetze eingehalten werden müssen. Der Kodex verweist ferner darauf, dass dort, wo lokale und internationale Arbeitsstandards variieren, der höhere Standard gelten sollte. Das Unternehmen verpflichtet sich formell dazu, in allen Arbeitsstätten, in denen seine Produkte hergestellt werden, grundlegende Arbeitsstandards – entsprechend den ILO-Kernkonventionen – zu respektieren. Diese Normen beinhalten die Organisationsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen, verbieten Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Diskriminierung. Jenseits der ILO-Kernkonventionen verpflichtet sich das Unternehmen dazu, dem Recht der ArbeiterInnen auf einen Existenzlohn nachzukommen (d.h. ein Lohn, der bei einer Regelarbeitszeit den Grundbedarf der Arbeiter und ihrer Familie deckt und zusätzlich frei verfügbares Einkommen übrig lässt). Es ist vereinbart, dass Überstunden nur gelegentlich geleistet und mit dem üblichen Zuschlag abgegolten werden. Der den ArbeiterInnen im Odlo-Kodex zugesicherte Existenzlohn wird gemäß den Richtlinien der FWF berechnet. Der Kodex ist für firmeneigene Produktionsfirmen, Agenten, Direktlieferanten und für alle Produktionsorte vertraglich bindend.
Odlo ist Mitglied in einer glaubwürdigen Multi-Stakeholder-Initiative (MSI). Das Unternehmen implementiert den Verhaltenskodex entsprechend den Richtlinien der MSI, ist engagiert, glaubwürdige Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu unternehmen, und zahlt für die Audits seiner Zulieferer. Odlo hat einen Vier-Stufen-Plan entwickelt, nach dem neue Produktionsstätten bewertet werden. Das Unternehmen berücksichtigt, dass die eigene Beschaffungspolitik Auswirkungen auf die Zulieferer hat. Das Unternehmen hat Prozeduren etabliert, welche den Zulieferern zeigen, wie Planung verbessert und damit übermäßige Überstunden vermieden werden können. Die CSR-Tätigkeit ist im Unternehmen zentral verankert und ist im Management für die Lieferkette angesiedelt.
Seit dem 1.10.2008 ist Odlo Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF), die die Fortschritte der Lieferanten in der Kodexumsetzung überprüft. 2009 führte Odlo bei drei Produzenten ein soziales Audit durch, was 60% der Lieferanten (nach Kaufvolumen) ausmacht und somit weit über die Forderungen der FWF nach 40% hinausgeht. Nach jedem Audit wurde und wird ein sogenannter Corrective Action Plan erstellt. Außerdem hat Odlo 2009 ein eigenes Monitoring-System eingeführt, welches folgende sechs Instrumente beinhaltet: Verhaltenskodex und FWF-Fragebogen, soziale Audits durch die FWF, Corrective Action Plans, Überprüfungen durch Odlo-MitarbeiterInnen, Beschwerdesystem und Management-Audit.
Fortgeschritten
Durchschnittlich
Einsteiger
Nachlässig
Verweigerer
↑ Aufwärtstrend - Fair Wear Foundation Beitritt
Hintergrundinformationen zum Firmen-Check
Bericht über Outdoor-Unternehmen zum Download
Bericht über Snow-, Skate- und Surf-Unternehmen zum Download